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RIEMSER Dental mit neuer Vertriebsstruktur
Seit dem 1. Januar 2012 hat die Riemser Arzneimittel AG die Vertriebsstruktur des...
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Ti-Titan-Folien
Die Ti-Titan-Folien sind besonders geeignet für dreidimensionale Knochenrekonstruktionen (GBR- Guided Bone Regeneration). Die Ti-Titan- Folie wird bei Bedarf mit einem abgestimmten, einfach zu handhabenden Befestigungssystem fixiert.

Material
Titanfolien - Stärken 20 μm und 40 μm.
Sicherheit
Titan gilt in allen Bereichen der Chirurgie als sicheres und bewährtes Material.

Produktnutzen und -stärken
Die Titanfolie 40 m bietet Mikrostabilität. Ihre Oberfläche ist chemisch elektropassiviert, dadurch bioelektrisch absolut neutral. Die Folie ist undurchlässig und liefert auch in exponierter Lage hervorragende Ergebnisse, wobei eine Exposition aufgrund der schleimhautähnlichen Farbe der Membran optisch unauffällig ist. Die 40 m-starke Folie muss fixiert werden. Die Titanfolie 20 μm ist sehr flexibel und kann beispielsweise zur Abdeckung parodontaler Defekte oder Extraktionsalveolen eingesetzt werden. Die 20 μm starke Folie muss in vielen Fällen nicht fixiert werden.

Klinische Vorgehensweise (dreidimensionaler Aufbau)
Die Folie wird zugeschnitten (Kanten sorgfältig abrunden), in Form gebogen (vorgespannt) und mit Ti-Titanpins, meist vestibulär, befestigt. Die Pins besitzen ein kurzes Schraubengewinde unterhalb des Kopfes.
Sie werden zum Befestigen der Folie problemlos eingenagelt. Die Folie kann auch in exponierter Lage zum Einsatz kommen, da sie völlig undurchlässig ist und das Augmentat so geschützt ist.
Nach dem therapeutischen Zeitraum können die Befestigungs-Pins in einfacher Weise hochgeschraubt und abgehoben werden.
Handlingvorteile
Die völlig undurchlässige Titanfolie ist vorspannfähig, stabil und raumschaffend z. B. für einen Kieferkammaufbau.
Durch die zahnfleischähnliche Farbe passt sie sich im Falle der Exposition optisch der Umgebung in der Mundhöhle an (siehe Abbildung).
Das auf die Folie abgestimmte Befestigungssystem ("reinnageln - rausschrauben") vereinfacht das Einbringen und das Entfernen der Folie.
Die Folien, wie auch die Pins, sind durch elektrochemische Passivierung bioelektrisch absolut neutral und tragen somit zur komplikationslosen Entwicklung des aufzubauenden Knochens bei.
